wenn der Wind sich dreht, lernen Steine tanzen

 

Aus der Begegnung der deutschen Regisseurin Birgit Pacht und der Tänzerin und Schauspielerin Tamara Burduli aus Georgien ergab sich bei der Kölner Produktion „Campiello“ von Goldoni im Jahr 2016 ein spannender künstlerischer Austausch.

Die tiefe Verbundenheit von Tamara Burduli mit ihrer georgischen Heimat hat den Wunsch entstehen lassen, aus dem dokumentarischen Material ihrer eigenen Geschichte eine künstlerische Umsetzung der Themen „Flucht“ und „Freiheit“ von Birgit Pacht in Szene setzen zu lassen.
Die verschiedenen kulturellen Hintergründe beider Frauen flossen in den kreativen Prozess der Stückentwicklung mit ein und beflügelten so die gegenseitige Inspiration. Schauspiel trifft Tanz, Tanz trifft Performance.
Der Gedanke an Freiheit ist einerseits ein Grundgedanke zur Flucht, andererseits ein gemeinsamer Begriff in beiden Nationalhymnen und somit ein tragendes Element der Inszenierung.
Auch der Verlust der Heimat und der Sehnsucht nach ihr boten wichtige Ankerpunkte für das Stück.

Beide Künstlerinnen eint der Wunsch nach grenzenloser - nicht nur- künstlerischer Freiheit.

Auf dem Mono-Theater-Festival 2017 in Batumi (Georgien)

ausgezeichnet als bestes Stück.

 

Theatrale Performance mit Tanz- von BURDULI / PACHT in georgischer und deutscher Sprache.

 

Schauspiel, Tanz, Performance: Tamara Burduli

Text & Regie: Birgit Pacht
Mitarbeit & Assistenz: Gaby Falk
Musik & Soundcollagen: Michi Kleiber